Stimmt Ihre Rente?

So einfach die Frage klingt, so aufwendig ist die Antwort zu geben.

Diese Seiten informieren über

unabhängige Rechtsberatung zur Rente ‒ Rentenberatung,

damit von Ihren Ansprüchen nichts verloren geht.


Denn Informationen schaffen Vertrauen.

Ich bitte um Ihr Vertrauen als registrierte Rentenberaterin, wenn Sie Fragen zu Ihrer gesetzlichen Rentenversicherung oder betrieblichen Altersversorgung haben.
Als Bevollmächtigte oder Prozessvertreterin, wenn Ihre berechtigten Interessen gegenüber der Rentenversicherung durchzusetzen sind.
Und als erfahrene Spezialistin, wenn im Scheidungsfall der eheliche Versorgungsausgleich zu regeln ist.

Ihre Rentenberaterin Solveig Hüber




Aktuelles

 


Versicherungspflicht für Selbstständige


Immer wieder wird in der Politik diskutiert, ob außer für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch für Selbstständige eine Rentenversicherungspflicht gelten sollte. Dabei wird leicht übersehen, dass sie für viele Berufsgruppen schon heute besteht. Und zwar unabhängig von der Versicherungspflicht in der Krankenversicherung.

Besonders wer sich jetzt selbstständig macht, sollte schon von Beginn an klären, ob für sie oder für ihn eine Versicherungspflicht zutrifft. Dafür stehe ich als unabhängiger Rentenberater gern zur Verfügung. Denn die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sind gegebenenfalls bei der Nachforderung von Beiträgen unerbittlich. Nach einigen Jahren Selbstständigkeit kommen leicht mehrere zehntausend Euro zusammen, die innerhalb kürzester Zeit auf den Tisch zu legen sind.

Doch auf wen trifft das überhaupt zu? Am bekanntesten sind die sogenannten Scheinselbstständigen, also wer mit seiner Arbeit in einen Betrieb eingegliedert ist und dabei Weisungen hinsichtlich Zeit, Dauer, Ort und Art der Ausführung der Arbeit unterliegt. Die zweite kritische Gruppe sind Selbstständige, die ausschließlich oder weit überwiegend für einen Auftraggeber tätig sind.

Im Gesetz sind noch weit mehr Berufsgruppen genannt. Dazu gehören zum Beispiel Nachhilfelehrer, Dozenten, Tagesmütter, Physiotherapeuten, Hebammen, künstlerisch tätige Personen, bestimmte Handwerker und noch viele Andere. Teilweise gelten jedoch wieder spezielle Ausnahmeregelungen. Fragen Sie mich danach.



 

Gesetzliche Unfallversicherung nützt Vielen


Wer arbeitet und dabei einen Unfall erleidet, denkt selbstverständlich an seinen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Auch von Berufskrankheiten Betroffene hoffen auf Leistungen. Manchmal werden die zustehenden Renten erst nach längeren Verfahren gewährt.

Per Gesetz sind noch viel mehr Bürger im Falle eines Unfalls versichert. Dazu gehören neben den Arbeitnehmern alle Auszubildenden, Schüler und Studenten, behinderte Menschen in anerkannten Werkstätten und Landwirte, aber auch beispielsweise Kinder in Tageseinrichtungen und deren Mütter auf dem Weg zur Kita, ehrenamtlich Tätige, Ersthelfer bei Unglücksfällen oder Blutspender im Zusammenhang mit ihrer Blutspende.

Wer denkt schon als Arbeitssuchender bei der Wahrnehmung seiner Meldepflichten an die gesetzliche Unfallversicherung, als Patient in der medizinischen Rehabilitation, als Pflegeperson, als Hilfe im Haushalt oder im Bundesfreiwilligendienst?

So hat das Bundessozialgericht kürzlich sehr bürgerfreundlich entschieden, dass sogar eine Studentin, die mit einer Freizeitgruppe ihrer Hochschule an einem Skikurs in der Schweiz teilnimmt und sich dabei verletzt, den gesetzlichen Schutz der Unfallversicherung genießt.

Wichtig ist, dass nicht nur Unfälle bei der versicherten Tätigkeit unter die Zuständigkeit der Unfallversicherung fallen, sondern auch auf den unmittelbaren Wegen zum und vom Ort der Tätigkeit. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Als Rentenberater kann ich Ihnen gegebenenfalls bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche helfen.



 

Beim Versorgungsausgleich ist oft noch mehr drin


Aber vor dem Abänderungsantrag die Folgen prüfen!

Bei einer Scheidung werden die Altersversorgungsansprüche beider Ehepartner vom Familiengericht aufgeteilt. Im bis 2009 geltenden Recht wurden alle auszugleichenden Anrechte innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung zwischen den Ehepartnern übertragen.

Schon lange hatten Verfassungsrechtler erkannt, dass es bei den komplexen Umrechnungen zu Ungerechtigkeiten kommen kann. Vor etwa fünf Jahren wurde daher das Gesetz geändert, sodass jetzt jedes Anrecht einzeln betrachtet wird und nur wirklich gleichartige Anrechte der Ehepartner miteinander verrechnet werden.

Das heutige Recht kann auch für vor der Gesetzesänderung abgeschlossene Scheidungsverfahren angewendet werden, wenn einer der früheren Eheleute einen Abänderungsantrag beim Familiengericht stellt.

Das ist möglich, wenn sich durch die Neuberechnung der Ausgleichsanspruch im Verhältnis zur ursprünglichen Berechnung wesentlich verändert, beispielsweise durch die Höherbewertung der Kindererziehungszeiten für die frühere Ehefrau – Stichwort „Mütterrente“ – oder andere seit der Scheidung eingetretene Gesetzesänderungen. Wesentliche Änderungen sind auch zu erwarten, wenn Leistungen der berufsständischen, betrieblichen oder privaten Altersversorgung auszugleichen waren.

Ein Abänderungsantrag zum Versorgungsausgleich kann für Rentenempfänger, die vor längerer Zeit geschiedenen wurden, ein dickes Plus in der Rentenkasse bedeuten. Allerdings ist nur schwer erkennbar, ob der Antrag im schlimmsten Fall das Gegenteil bewirkt und die Rente unerwartet mindert. Vor dem Gang zum Rechtsanwalt sollte ein Rentenberater hinzugezogen werden, der die Erfolgsaussichten sicher beurteilen kann.



 

Mütterrente: Einige gehen noch leer aus


Mütter im Rentenalter sollten jetzt ihre Ansprüche prüfen

In den vergangenen Monaten haben die Rentenversicherungen zahllose Renten für Mütter neu berechnet. Doch nicht alle Mütter haben einen Bescheid erhalten: Frauen ohne eigene Altersrente gehen trotz ihrer Geburten bisher leer aus.

Am 1. Juli diesen Jahres trat das Leistungsverbesserungsgesetz zur gesetzlichen Rentenversicherung in Kraft, mit dem die „Mütterrente“ aufgestockt wird: Für jedes vor 1992 geborene Kind wird seither ein zusätzliches Jahr der Kindererziehungszeit rentenerhöhend berücksichtigt. Mütter mit Geburten vor 1992, die schon eine Rente beziehen, können sich jetzt über eine zusätzliche Monatsrente von 28,61 Euro in den alten und 26,39 Euro in den neuen Bundesländern je Kind freuen.

Für einige Frauen sind jedoch bei der Rentenversicherung noch keine Geburten erfasst, weil für einen Rentenanspruch insgesamt zu kurze Versicherungszeiten vorliegen. Dieses kann sich durch die Anrechnung des zusätzlichen Kindererziehungsjahres jetzt geändert haben. Selbst wenn die Versicherungszeiten weiterhin nicht ausreichen sollten, kann durch Beitragszahlungen doch noch der Bezug einer Altersrente ermöglicht werden.

Schnelles Handeln ist angesagt, damit keine Ansprüche verloren gehen. Bei zwei Kindern geht es beispielsweise um eine Monatsrente von mehr als 100 Euro.

Ein unabhängiger Rentenberater kann den betroffenen Frauen – und natürlich auch Männern ­– Auskunft über ihre Rechte geben und ihre Interessen gegenüber der Rentenversicherung vertreten. Professionelle Rentenberater haben ihre Qualifikation vor Gericht nachgewiesen und werden im Rechtsdienstleistungsregister geführt.

Aktualisierung: Hierzu ein Beitrag auf tagesschau.de



 

Rente mit 63: Fehlerhafte Bearbeitung bei den Rentenversicherungen


Bei der Prüfung, ob ein Anspruch auf Altersrente für besonders langjährig Versicherte nach dem RV-Leistungsverbesserungsgesetz besteht, gibt es bisher keine einheitliche Vorgehensweise der Rentenversicherungsträger, wenn Zeiten der Arbeitslosigkeit im Versicherungsverlauf zu verzeichnen sind. Das kann zu einer Ablehnung des Rentenantrags führen, obwohl alle Voraussetzungen erfüllt sind!

Ich prüfe unabhängig für Sie, ob Ihre Versicherungszeiten für die Erfüllung der besonderen Wartezeit von 45 Jahren ausreichen, und unterstütze Sie gern bei Ihrem Antrag auf die abschlagsfreie Rente mit 63. Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin.



 

Im Falle einer Scheidung


Ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist die Beratung zum Versorgungsausgleich:

  • Die Ausarbeitung möglicher Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich,
  • die Prüfung der Auskünfte der Versorgungsträger,
  • die Erläuterung und Beurteilung des Entschlussentwurfs des Familiengerichts,
  • die Beratung zu Handlungsmöglichkeiten und Erfolgsaussichten bei länger zurückliegenden Scheidungsfällen,
  • die Durchführung von Abänderungen eines Versorgungsausgleichs bei einer Scheidung vor Oktober 2009.


 

Tipp zu Hinterbliebenenrenten


Immer häufiger treffen bei einem Todesfall die Ansprüche auf Witwen- bzw. Witwerrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung mit Renten oder Einkommen aus eigener Arbeit oder Vermögen zusammen. Seit einiger Zeit werden diese Bezüge teilweise auf die Witwen- bzw. Witwerrente angerechnet, sodass die Hinterbliebenenrente zum Teil oder ganz entfällt.

Lassen Sie sich von mir beraten, wie sich die komplizierten Regelungen auswirken, wenn Ihr Ehepartner versterben sollte oder bereits gestorben ist. Terminvereinbarungen unter 0451/317 235 54.